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Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit bedeutet, sowohl die Interessen heutiger Akteure, als auch die Belange zukünftiger Generationen angemessen zu berücksichtigen. Tatsächlich interessieren sich die Kunden von Unternehmen, die Einwohner von Kommunen und die Investoren auf Kapitalmärkten immer mehr für Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens.

 

„Unter welchen Umständen ist dieser Teppich entstanden und welche Stoffe enthält er?“ – fragt der Kunde im Einrichtungshaus.

„Die Gemeinde ist wunderschön, hier möchte ich mit meiner Familie leben. Aber bekomme ich hier schnell und unkompliziert einen Ökostrom Lieferanten? Und gibt es hier Fördermodelle für meine Vision der Solarenergieerzeugung?“ – fragt sich der Familienvater beim Hauskauf.

„Das Investment verspricht Rendite. Aber meine Kunden wollen auch wissen, wie die zustande kommt.“ – sagen immer mehr private und institutionelle Anleger.

 

Nachhaltiges Wirtschaften berücksichtigt neben der ökonomischen Dimension auch die ökologische und die gesamtgesellschaftliche. Ökonomisch bedeutet das zunächst, eine gesunde Firma lebt vom Ertrag, vom Zins und von der Rendite – nicht vom Kapital. Wenn der Unternehmer sich darüber hinaus dazu bekennt, nicht nur die wirtschaftlichen Bilanz „unterm Strich“ zusammen zu zählen, sondern auch den gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert zu bilanzieren, sprechen wir von der „Tripple Bottom Line“.

 

Am Anfang nachhaltigen Wirtschaftens steht immer das Bekenntnis. Und oftmals nicht zuletzt die Erkenntnis, dass das Thema Nachhaltigkeit vor allem Chancen in sich trägt.

Chancen

  • dem Verbraucher sind Werte wie „Fair Trade“, „Ökologisch“ oder auch „Made in Germany“ immer wichtiger. Konsumenten fragen immer genauer nach, unter welchen Bedingungen Produkte oder Dienstleistungen zustande gekommen sind.
  • Ein umweltschonender Energie- und Ressourcenverbrauch senkt durch optimierte Betriebsabläufe und Produktinnovationen die Betriebskosten.
  • Hohe Anforderungen, die an den Zuliefermarkt gestellt werden, gehen nicht auf Kosten des Ertrages. Im Gegenteil: Stabile Geschäftsbeziehungen zu Zulieferern und eine hohe Mitarbeitermotivation steigern die Qualität von Produkten und Prozessen und bringen mehr Kundenzufriedenheit.
  • Eine nachhaltige Ausrichtung der Produktentwicklung erhöht das Innovationspotenzial und eröffnet Marktchancen.
  • Durch hohe Reputation und Glaubwürdigkeit wird die Kundenbeziehung gestärkt.
  • Der Zugang zu Kapitalmärkten, Investoren und Fördermöglichkeiten wird durch den Nachweis nachhaltigen Wirtschaftens erleichtert.
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    Für Unternehmen, die diesen Weg gehen wollen, hält Hultgren und Partner ein ganzes Bündel aufeinander abgestimmter Maßnahmen bereit. Zunächst wird ermittelt, was Nachhaltigkeit im Sinne des besonderen Unternehmens bedeutet. Welche Ansprüche hat das Unternehmen selbst, welche der Kunde, welche die Mitarbeiter? Und wer interessiert sich darüber hinaus für die Belange des Unternehmens?

    Dann haben wir den ersten Schritt schon getan: wir haben die Stakeholder (Anspruchsgruppen) des Unternehmens ermittelt. Im moderierten Dialog mit Ihnen definieren wir, was Nachhaltigkeit im Sinne unseres Unternehmens eigentlich bedeutet.